CILLIUM, Kasserine, القصرين (Africa Proconsularis)

CILLIUM-Kasserine, Grundriss des römischen Theaters.
CILLIUM-Kasserine, römisches Theater (Photo: Jürgen Blänsdorf)

Lage

Öffnet externen Link in neuem FensterGoogle maps

Öffnet externen Link in neuem Fenstervirtualglobetrotting

Maße

Dm cavea 53 m
Dm orchestra 10,7 m
Breite scaenae frons 28 m
Tiefe scaenae 4 m

Beschreibung

Die cavea lehnt an einem natürlichen Hang und ist in anderen Teilen auf Substruktionen errichtet. Das Theater ist Quadermauerwerk aus lokalem Kalkstein gebaut, die Substruktionen bestehen aus Gussmauerwerk. Der untere Rang ist in zwei Öffnet internen Link im aktuellen Fenstercunei unterteilt und besteht aus 9 Sitzreihen, der mittlere könnte aus drei oder eher noch weiteren Öffnet internen Link im aktuellen Fenstercunei bestanden haben und wies mindestens 6 Sitzreihen auf, der obere Rang ist nicht erhalten. In der Öffnet internen Link im aktuellen Fensterorchestra gibt es zwei niedrige Podeste für die Ehrensitze. Das Öffnet internen Link im aktuellen Fensterpulpitum ist mit abwechselnd rechteckigen und halbrunden Nischen dekoriert. Die Öffnet internen Link im aktuellen Fensterscaenae frons ist von Desparmets mit halbrunden Nischen für die Bühneneingänge rekonstruiert worden, während Sear sie geradlinig rekonstruiert, womit sie spätrepublikanischen (Öffnet internen Link im aktuellen FensterAcinipo, Öffnet internen Link im aktuellen FensterFaleroneÖffnet internen Link im aktuellen FensterMinturnae) und frühkaiserzeitlichen (Öffnet internen Link im aktuellen FensterItalica, Öffnet internen Link im aktuellen FensterOstia) Vorbildern folgen würde. Auf beiden Seiten der Bühne gibt es je 1 Saal (basilica). Der Bau wird in flavische Zeit datiert als das Munizipium gegründet wurde.

Literatur

H. Saladin, Archives nouvelles des missions scientifiques 13, 1897, 155 f. Abb. 277.

L. Salle, Cillium, Société archéologique de Sousse 13, 1909, 47.

H. Desparmets, Bulletin archéologique du Comité des travaux historiques et scientifiques 1946, 130.

E. Frezouls, Dioniso 15, 1952, 95.

G. Caputo, Il teatro di Sabratha e l’architettura teatrale Africana. Monografie di Archeologia Libica 6 (Rom 1959) 53.

H. Desparmets, Le théâtre de Cillium, Karthago 15, 1969, 13-69 Taf. 1-9.

G. Forni, Enciclopedia dell’Arte Antica, Supplemento 1970 (Rom 1973) 785 s. v. teatro.

J.-Cl. Lachaux, Théâtres et amphithéâtres d’Afrique Proconsulaire (Aix-en-Provence 1978) 58-62.

H. Jouffroy, La construction publique en Italie et dans l’Afrique romaine (Strassburg 1986) 231.

P. Ciancio Rossetto – G. Pisani Sartorio (Hrsg.), Teatri greci e romani alle origini del linguaggio rappresentato, III (Rom 1994) 318 Abb.

Chr. Hugoniot, Peut-on écrire que les spectacles furent un facteur de romanisation en Afrique du Nord?, in: Y. Lafond u.a. (Hrsg.), L'Afrique romaine - Ier siècle avant J.-C. début Ve siècle après J.-C., Actes du colloque de la SOPHAU Poitiers, 1-3 avril 2005, Pallas 68, 2005, 252.

F. Sear, Roman Theatres. An Architectural Study. Oxford Monographs in Classical Archaeology (Oxford 2006) 279 Abb. 253.

weblinks:

 

Reflexe und Darstellungen aus dem Theaterleben

Mosaikboden mit den Musen Euterpe und Clio

Lit.: J. Lancha, Mosaïque et culture dans l'Occident romain (Rom 1997) 73  f. III-XXIV.