Attischer Komödiendichter, Sohn des Aristion. Er siegte in den Jahren 106/5 und 97/96 v.Chr. in Delphi sowie zwei mal bei den Charitesien und den Homoloia im böotischen
Orchomenos. Ihm werden mitunter drei Titel zugewiesen, deren Inhalt jedoch dunkel bleibt; ferner sind die Zuweisungen an Alexandros unsicher. Als sein Vater wird in den zitierten Inschriften einheitlich Aristion geschrieben, dieser wäre demnach nicht mit einem der Komödiendichter namens
Ariston (I),
(II) oder
(III) zu identifizieren.
Testimonia
FdD III 2 Nr. 48 Z. 3. 15 (
PHI)
FdD III 2 Nr. 49 Z. 1 (
PHI)
Ausgaben und Literatur
A. Meineke, Fragmenta Comicum Graecorum I (Berlin 1839) 487-489.
A. Meineke, Fragmenta Comicorum Graecorum IV (Berlin 1841) 553-555.
Th. Kock, Comicorum Atticorum Fragmenta III 2 (Leipzig 1888) 372-374.
RE I 2 (Stuttgart 1894) 1446–1447 s.v. Alexandros Nr. 82 (Kaibel) (
wikisource)
R. Cassel - C. Austin, Poetae Comici Graeci, II. Agathenor - Aristonymus (Berlin - New York 1991) 17-20.
Carlo Scardino, Die Neue Komödie, in: B. Zimmermann - A. Rengakos (Hrsg.), Die Literatur der klassischen und hellenistischen Zeit, Handbuch der griechischen Literatur der Antike, II (München 2014) 1097.
Werke
Διόνυσος, Dionysos
Ausgaben und Lit.:
Ἑλένη, Helena
Komödien dieses Titels sind auch von
Alexis und
Philyllios bekannt.
Ausgaben und Lit.: PCG II 18.
Πότος, Der Trank
Ausgaben und Lit.:
