Euboulos war Komödiendichter aus dem attischen Demos Kettos und wurde in der Antike einer Übergangsphase zwischen Alter und Mittlerer Komödie zugeordnet. Die neue Forschung sieht ihn jedoch als Vertreter der Mittleren Komödie. Für ihn sind 6 Siege an den Öffnet internen Link im aktuellen FensterLenäen verzeichnet, der früheste wahrscheinlich zwischen 370 und 360 v.Chr. unmittelbar vor dem Komödiendichter Öffnet internen Link im aktuellen FensterEphippos. Einige seiner Komödien wurden gemäß einer Bemerkung im Scholion zu Plato von Philippos, dem Sohn des Öffnet internen Link im aktuellen FensterAristophanes, aufgeführt. Von den verspotteten Persönlichkeiten sind namentlich Philokrates, Kallimedon, Kydias und Dionysios von Syrakus bekannt. Mehrfach wurden die Tragödien des Öffnet internen Link im aktuellen FensterEuripides und Öffnet internen Link im aktuellen FensterSophokles veralbert. Weiterhin verspottete er in meheren Komödien die Gefräßigkeit der Böotier.

Testimonia

Horaz I 2, 101 ff.

IG II2 2325 Z 144.

IG III 144.

Properz II 12.

Scholion Areth. (B) Plato apol. p. 19 C (p. 421 Gr.)

Suda ε 3386 s.v. Euboulos (Suda online):

Εὔβουλος, Κττιος, ϑηναος, υἱὸς Εϕρνορος, κωμικς. δδαξε δρματα ρδ͵. ν δ κατ τν ρα͵ λυμπιδα, μεϑριος τς μσης κωμδας κα τς παλαις.

„Euboulos, (aus dem Demos) Kettos, Athener, Sohn des Euphranor, Komödiendichter. Er schrieb 104 Dramen. Er lebte in der 101. Olympiade (376/72 v.Chr.), an der Grenze zwischen der Mittleren und Alten Komödie.“

Ausgaben und Literatur

Öffnet externen Link in neuem FensterMeineke I 355-367.

Öffnet externen Link in neuem FensterH. Bode, Geschichte .... 3. Dramatik, 2. Teil Komödien (Leipzig 1840) 412-414.

Öffnet externen Link in neuem FensterKock, CAF II 1 164-215.

Öffnet externen Link in neuem FensterRE VI 1 (Stuttgart 1907) 877-878 s.v. Euboulos Nr. 14 (Kaibel)

A. Wilhelm, Urkunden dramatischer Aufführungen in Athen, Sonderschriften des Österreichischen Archäologischen Instituts Wien, VI (Wien 1906) 114. 123. 126.

R. Kassel – C. Austin, Poetae Comici Graeci (PCG), V. Damoxenus-Magnes (Berlin - New York 1986) 188-273.

R.L. Hunter, Eubulus: The Fragments (Cambridge 1983).

weblinks:

Öffnet externen Link in neuem Fensterwikipedia

Werke

Ἀγκυλίων, Ankylion

Athenaios XVI 4 (Öffnet externen Link in neuem Fenster668D)

Athenaios IX 8 (Öffnet externen Link in neuem Fenster369D-E)

Eine Komödie gleichen Titels ist von Öffnet internen Link im aktuellen FensterAlexis bekannt.

Ausgaben und Lit.: Öffnet externen Link in neuem FensterKock, CAF II 164-165 fr. 1-4; PCG 188-190 fr. 1-3; R.L. Hunter, Eubulus: the fragments (Cambridge 1983) 85-86; R.M. Rosen, Euboulos' Ankylion and the game of Kottabos, Classical Quarterly 39,2, 1989, 355-359 (Öffnet externen Link in neuem Fensteracademia).

γχίσης, Anchises

Pollux VI 10.

Pollux IX 76.

Ausgaben und Lit.: Öffnet externen Link in neuem FensterKock, CAF II 165-166 fr. 5-6; PCG 190 fr. 4-5.

Ἀμάλϑεια, Amaltheia
Athenaios II 64 (Öffnet externen Link in neuem Fenster63D-E):

τούτων Ἡρακλῆς ἐσθίειν παραιτεῖται ἐν Ἀμαλθείᾳ Εὐβούλου λέγων

'θερμότερον ἢ κραυρότερον ἢ μέσως ἔχον,
τοῦτ᾽ ἔσθ᾽ ἑκάστῳ μεῖζον ἢ Τροίαν ἑλεῖν.
κἀγὼ γὰρ οὐ καυλοῖσιν οὐδὲ σιλφίῳ
οὐδ᾽ ἱεροσύλοις καὶ πικραῖς παροψίσι
βολβοῖς τ᾽ ἐμαυτὸν χορτάσων ἐλήλυθα.
ἃ δ᾽ εἲς τ᾽ ἐδωδὴν πρῶτα καὶ ῥώμης ἀκμὴν
καὶ πρὸς ὑγίειαν, πάντα ταῦτ᾽ ἐδαινύμην,
κρέας βόειον ἑφθὸν ἀσόλοικον μέγα,
ἀκροκώλιόν τε γεννικόν, ὀπτὰ δέλφακος
ἁλίπαστα τρία.'

„Wärmer oder härter gebraten oder mittendurch - das ist für jeden wichtiger als Toja zu nehmen. Und ich bin nicht gekommen, um mit Kohl oder Silphion oder mit mit tempelräuberischen und bittern Nebenschüsselchen oder mit Zwiebeln zu füttern. Sondern gegessen habe ich, was für Fraß, Kraft und Gesundheit das Erste ist, tadelloses und vieles gekochtes Rindfleisch und herrliche Knöchel und drei Stücke gesalzenes Ferkel.”

Scholion Arist. Plut. 1129.

Ausgaben und Lit.: Öffnet externen Link in neuem FensterKock, CAF II 166-167 fr. 7-8; PCG 191-193 fr. 6-7. Zum Mythos um Amaltheia: Öffnet externen Link in neuem FensterWilhelm Heinrich Roscher, Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie, I 1 (Leipzig 1886) 262–267 s.v. Amatheia (W.H. Roscher).

Ἀνασωζόμενοι, Die Geretteten

Athenaios VIII (Öffnet externen Link in neuem Fenster340D)

Komödien gleichen Titels sind von Öffnet internen Link im aktuellen FensterAntiphanes, Öffnet internen Link im aktuellen FensterDiphilosÖffnet internen Link im aktuellen FensterHipparchos und Öffnet internen Link im aktuellen FensterPhoinikides bekannt.

Lit.: Öffnet externen Link in neuem FensterKock, CAF II 167 fr. 9; PCG 193 fr. 8.

Ἀντιόπη, Antiope

Unter dem Titel Öffnet internen Link im aktuellen Fenster'Antiope' ist eine Tragödie des Öffnet internen Link im aktuellen FensterEuripides bekannt.

Athenaios II 27 (Öffnet externen Link in neuem Fenster47B)

Athenaios X 10 (Öffnet externen Link in neuem Fenster417B):

Es wurden auch ganze Völker wegen ihrer Gefräßigkeit in den Komödien aufs Korn genommen wie zum Beispiel das boiotische. Eubulos sagt jedenfalls in der Antiope:
„Wir wollen saufen und auch völlern, rechten Zechgenossen gleich,
und standhaft bleiben; den Athenern aber überlassen wir´s, zu reden,
und die essen wenig, die Thebaner aber viel“.

Ebenso in der Öffnet internen Link im aktuellen FensterEurope:
„Lege eine Stadt an im Boioterland,
der Männer, die am besten darin sind, zu essen tagelang“.

Und im Öffnet internen Link im aktuellen FensterIon:
„So sehr ist er in seinen Sitten ein Boioter,
dass er, selbst wenn er isst, so sagt man, nicht einmal gesättigt wird.“

Dann in den Öffnet internen Link im aktuellen FensterKerkopen:
„Sodann kam ich nach Theben, wo sie gar die ganze Nacht
und einen Tag lang zechen und ein jeder an den Türen einen Lokus hat.
Es gibt ja keinen größren Schatz als dies für einen vollgefüllten Sterblichen.
Denn wenn er sich erleichtern will
und einen langen Weg hat – jener Mensch, der eine Menge isst –
und sich schon auf die Lippen beißt, dann ist sein Anblick doch recht lächerlich.“

In den Öffnet internen Link im aktuellen FensterMysern lässt er zu Herakles folgendes sagen:
„Du bist, wie du erklärst, aus den Gefilden Thebens ausgereist,
der Stadt der Männer, die am besten darin sind, dass sie den ganzen Tag lang
Muschelhälse essen, und die Örtchen in der Nähe….“ (Übers. nach C. Friedrich)

Bekker, Anecdota 111,20.

Eustathios, Commentarii ad Homeri Odysseam: ad fidem exempli romani editi, II, Hrsg. Stallbaum & Gottfried (Leipzig 1826) Öffnet externen Link in neuem Fenster1915,18 (p. 267).

Lit.: Öffnet externen Link in neuem FensterKock, CAF II 167-169 fr. 10-13; PCG 194-196 fr. 9-12.

Ἄστυτοι, Impotente Männer

Öffnet internen Link im aktuellen FensterAthenaios 69c.

Lit.: PCG 197 fr. 13.

Αγη, Auge

Athenaios XIV (Öffnet externen Link in neuem Fenster622E)

Lit.: Öffnet externen Link in neuem FensterKock, CAF II 170 fr. 15; PCG 197-199 fr. 14.

Βελλεροϕόντης, Bellerophon

Athenaios XV 3 (Öffnet externen Link in neuem Fenster666E)

Über den Inhalt der Komödie ist praktisch nichts bekannt, Öffnet internen Link im aktuellen FensterEuripides verfaßte eine Tragödie namens Öffnet internen Link im aktuellen Fenster'Bellerophon': Möglicherweise wurde diese persifliert. In der Öffnet internen Link im aktuellen Fensterrömischen Pantomime soll der Stoff zum Repertoire gehört haben.

Ausgaben und Lit.: Öffnet externen Link in neuem FensterKock, CAF II 1, 170-171 fr. 16; J.M. Edmonds, The fragments of Attic comedy, II (Leiden 1959) 90-91 fr. 16; PCG 199 fr. 15.

Γανυμήδης, Ganymed

Komödien gleichen Titels sind von Öffnet internen Link im aktuellen FensterAntiphanes und dem Komödiendichter Öffnet internen Link im aktuellen FensterAlkaios überliefert. Der Stoff gehörte ferner zum Repertoire der Öffnet internen Link im aktuellen Fensterrömischen Pantomime.

Athenaios VI 52 (Öffnet externen Link in neuem Fenster248B)

Athenaios III 74 (Öffnet externen Link in neuem Fenster110A)

Lit.: Öffnet externen Link in neuem FensterKock, CAF II 1, 171 fr. 17-18; PCG 199-200 fr. 16-17.

Γλαῦκος, Glaukos

Komödien gleichen Titels sind von Öffnet internen Link im aktuellen FensterAnaxilas und von Öffnet internen Link im aktuellen FensterAntiphanes überliefert. Öffnet internen Link im aktuellen FensterAischylos schrieb ein Satyrspiel Öffnet internen Link im aktuellen Fenster'Glaukos Pontios' und eine Tragödie Öffnet internen Link im aktuellen Fenster'Glaukos Potnieus'. Der Stoff zählte ferner zum Repertoire der Öffnet internen Link im aktuellen Fensterrömischen Pantomime.

Pollux VI 67.

Harpocration185,21

Lit.: Öffnet externen Link in neuem FensterKock, CAF II 171-172 fr. 19-20; PCG 200-201 fr. 18-19.

Δαίδαλος, Dädalus

Athenaios VI 50 (Öffnet externen Link in neuem Fenster247A)

Themistios, Aristot. de anim. 1,3 [Öffnet externen Link in neuem Fenstered. Richard Heinze, Themistii in libros Aristotelis de anima paraphrasis = Commentaria in Aristotelem Graeca, 5, 3 (Berlin 1899) 19 Z. 10].

Ausgaben und Lit.: Öffnet externen Link in neuem FensterKock, CAF II 172-173 fr. 21-23; PCG 202 fr. 20-21.

Δανάη, Danae

Ausgaben und Lit.: PCG 202-203 fr. 22.

Δευκαλίων, Deukalion

Athenaios III 57 (Öffnet externen Link in neuem Fenster100E)

Ausgaben und Lit.: Öffnet externen Link in neuem FensterKock, CAF II 173 fr. 24; PCG 203 fr. 23

Διονύσιος, Dionysios

Athenaios VI 76 (Öffnet externen Link in neuem Fenster260C-D)

Ausgaben und Lit.: Öffnet externen Link in neuem FensterKock, CAF II 173-174 fr. 25-29; PCG 203-205 fr. 24-28.

Διόνυσος ἢ Σεμέλη, Dionysos oder Semele

Ausgaben und Lit.: Öffnet externen Link in neuem FensterKock, CAF II 175.

Δόλων, Dolon

Ausgaben und Lit.: Öffnet externen Link in neuem FensterKock, CAF II 175 fr. 30-32; PCG 206-207 fr. 29-31.

Εἰρήνά, Frieden

Bekker, Anecdota 86,30.

Ausgaben und Lit.: Öffnet externen Link in neuem FensterKock, CAF II 176 fr. 33; PCG 207 fr. 32

Εὐρώπη, Europa

Öffnet internen Link im aktuellen FensterAthenaios X (417C)

Ausgaben und Lit.: Öffnet externen Link in neuem FensterKock, CAF II 176 fr. 34; PCG 208 fr. 33.

Ἠχὼ, Echo

Athenaios VII (300B)

Ausgaben und Lit.: Öffnet externen Link in neuem FensterKock, CAF II 176 fr. 35; PCG 208-209 fr. 34.

Ἰξίων, Öffnet internen Link im aktuellen FensterIxion

Athenaios VIII 39 (347b)

Von Öffnet internen Link im aktuellen FensterAischylosÖffnet internen Link im aktuellen FensterEuripides, Öffnet internen Link im aktuellen FensterKallistratos und Öffnet internen Link im aktuellen FensterTimesitheus sind Tragödien gleichen Titels bekannt. Nach der Mitte des 3. Jhs. v.Chr. wurde gemäß einer Öffnet internen Link im aktuellen FensterDidaskalieninschrift im Rahmen des sog. Neuen Agons bei den Dionysien in Athen ein Stück dieses Titels aufgeführt.

Lit.: PCG 209 fr. 35.

Ἴων, Ion

Öffnet internen Link im aktuellen FensterAthenaios X 10 (417C)

Lit.: PCG 210f. fr. 36-38.

Καλαϑηϕόροι, Die Korbträger

Lit.: PCG 212 fr. 39.

Καμπυλίων, Kampylion, Der Bucklige

Athenaios XIII (562c-d): 

„Eubulos sagte - wenn es nicht Araros war - im 'Buckligen':

Wer war es, der zuerst in Bild und Plastik
uns Eros als geflügelt dargestellt?
Der Mensch vermochte nichts als Schwalben malen,
denn von des Gottes Wesen wußt' er nichts.
Der ist nicht leichtbeflügelt: Wer durch ihn
erkrankt, wird nicht so einfach frei, er drückt
ihn schwer. Wie hätte so ein Ding
wohl Flügel? Unsinn ist's, was du auch sagst.” (Übers. nach U. und K. Treu)

Lit.: PCG 212-216 fr. 40-45.

Κατακολλώμενος,

Lit.: PCG 216-218 fr. 46-51.

Κερκῶπες, Die Kerkopen

Öffnet internen Link im aktuellen FensterAthenaios X 10 (417D)

Athenaios XIII 21 (567C):

„ ... Ach, die große Allerweltsbildung hier dieses Gelehrten, liebe Männer, der sich nicht einmal aus Scham verhüllt, sondern ganz offen stets die Verse des Eubulos aus den Kerkopen auf den Lippen führt:

'Ich kam nach Korinthos. Als ich da irgendwie
Gemüse aß, das Okimon genannt, da ward mir schlecht.
Da habe ich bei törichtem Gerede gar mein Hemd verloren.'

Ein schöner Mann ist freilich der Gelehrte der Korinthier, der seinen Schülern erzählt, dass Okimon der Name einer Hetäre ist .... Und noch viele andere Stücke, du Schamloser, bekamen ihre Titel nach Hetären: 'Öffnet internen Link im aktuellen FensterThalatta' des Diokles, 'Öffnet internen Link im aktuellen FensterKorianno' des Pherekrates, 'Anteia' des Öffnet internen Link im aktuellen FensterEunikos oder Öffnet internen Link im aktuellen FensterPhilyllios, 'Thais' und 'Phanion' des Öffnet internen Link im aktuellen FensterMenander, 'Opora' des Öffnet internen Link im aktuellen FensterAlexis und 'Klepsydra' des Eubulos. Diese Hetäre wurde so genannt, weil sie ihre Liebesstunden jeweils nach der Wasseruhr bemaß, bis sie leergelaufen war, wie es Asklepiades, der Sohn des Areios, in der Schrift 'Über Demerios aus Phaleron' erklärt hat, wo er mitteilt, dass ihr eigentlicher Name Metiche war.” (Übers. nach C. Friedrich)

Lit.:  PCG 218f. fr. 52-53; U. Auhagen, Die Hetäre in der griechischen und römischen Komödie, Zetemata, 135 (München 2009) 64.

Κλεψύδρα, Klepshydra

Athenaios XIII 21 (567d), siehe oben bei 'Kerkopen'.

Lit.:  PCG 219 fr. 54; U. Auhagen, Die Hetäre in der griechischen und römischen Komödie, Zetemata, 135 (München 2009) 64.

Κορυδαλός, Die Lerche

Lit.: PCG 220 fr. 55.

Κυβευταί, Die Würfelspieler

Lit.: PCG 220-223 fr. 56-59.

Λάκωνες Λήδα, Die Spartiaten oder Leda

Lit.: PCG 223-225 fr. 60-63.

Μήδεια, Medea

Lit.: PCG 225 fr. 64.

Μυλωϑρίς, Die Müllerin

Lit.: PCG 226 fr. 65.

Μυσοί, Die Mysier

Öffnet internen Link im aktuellen FensterAthenaios X 10 (417D)

Lit.: PCG 226 f. fr. 66.

Νάννιον, Nannion

Lit.: PCG 227f. fr. 67; U. Auhagen, Die Hetäre in der griechischen und römischen Komödie, Zetemata, 135 (München 2009) 64.

Ναυσικάα, Nausikaa

Sophokles verfaßte eine Tragödie mit dem Titel Nausikaa, Philyllios eine Komödie dieses Titels. Möglicherweise belegte Eubulos mit dem Stück bei den Öffnet internen Link im aktuellen FensterLenäen einmal einen vierten Platz hinter Öffnet internen Link im aktuellen FensterHeraklides und Öffnet internen Link im aktuellen FensterAlexis, er wäre damit also nicht sehr erfolgreich gewesen.

Öffnet internen Link im aktuellen FensterIG II2 2322 Z 95.

Athenaios VII (307F).

Lit.: A. Wilhelm, Urkunden dramatischer Aufführungen in Athen (Wien 1906) 42; PCG 229 fr. 68.

Νεοττίς, Neottis

Komödien gleichen Titels sind von Öffnet internen Link im aktuellen FensterAntiphanes und Öffnet internen Link im aktuellen FensterAnaxilas bekannt.

Lit.: Öffnet externen Link in neuem FensterKock, CAF II 1, 188 fr. 69; PCG 229-230 fr. 69; U. Auhagen, Die Hetäre in der griechischen und römischen Komödie, Zetemata, 135 (München 2009) 64.

Ξοῦϑος, Xuthos

Lit.: Öffnet externen Link in neuem FensterKock, CAF II 1, 188-189 fr. 70; PCG 230 fr. 70.

δυσσεύς Πανόπται, Odysseus oder Die Männer, die alles sehen.

Komödien gleichen Titels sind von Epicharm (2 Fassungen: Öffnet internen Link im aktuellen FensterÜberläufer und Öffnet internen Link im aktuellen FensterSchiffbrüchiger), Deinolochos, Öffnet internen Link im aktuellen FensterTheopomp, Öffnet internen Link im aktuellen FensterAnaxandrides, Öffnet internen Link im aktuellen FensterAmphis, Öffnet internen Link im aktuellen FensterAlexis und Öffnet internen Link im aktuellen FensterKratinos d.Ä. bekannt.

Lit.: Öffnet externen Link in neuem FensterKock, CAF II 1, 189 fr. 71; PCG 231 fr. 71.

Οδίπους, Ödipus

Lit.: Öffnet externen Link in neuem FensterKock, CAF II 1, 189 fr. 72; PCG  231f. fr. 72.

Ονόμαος Πέλοψ, Oinomaos oder Pelops

Lit.: Öffnet externen Link in neuem FensterKock, CAF II 1, 190 fr. 73; PCG 232 fr. 73.

λβία, Olbia

Lit.: Öffnet externen Link in neuem FensterKock, CAF II 1, 190 fr. 74; PCG 233 fr. 74.

Ὀρϑάνης, Orthanes

Lit.: Öffnet externen Link in neuem FensterKock, CAF II 1, 190-192 fr. 75-79; PCG 234-236 fr. 75-79.

Πάμϕιλος, Pamphilos

Lit.: Öffnet externen Link in neuem FensterKock, CAF II 1, 192-193 fr. 80-83; PCG 237f. fr. 80-81.

Παννυχίς, Pannychis

Komödien unter dem gleichen Titel sind von Öffnet internen Link im aktuellen FensterAlexis und Pherekrates bekannt. Pannychis ist der Name einer Hetäre.

Lit.: Öffnet externen Link in neuem FensterKock, CAF II 1, 193 fr. 84; PCG 238f. fr. 82; U. Auhagen, Die Hetäre in der griechischen und römischen Komödie, Zetemata, 135 (München 2009) 64.

Παρμενίσκος, Parmeniskos

Lit.: Öffnet externen Link in neuem FensterKock, CAF II 1, 194 fr. 85-86; PCG 239 fr. 83-84

Πλαγγών, Plangon

Plangon ist der Name einer im 4. Jh. v.Chr. sehr berühmten Hetäre. Deren Name fällt auch bei den Komödiendichtern Anaxilas und Timokles. In der Samia des Öffnet internen Link im aktuellen FensterMenander ist dies der Name einer freien Athenerin. Daher ist letztlich unsicher, ob es auch in dieser Komödie um eine Hetäre ging.

Harpokrates p. 203,15 (Dindorf)

Lit.: Öffnet externen Link in neuem FensterKock, CAF II 1, 194 fr. 87; PCG 240 fr. 86; U. Auhagen, Die Hetäre in der griechischen und römischen Komödie, Zetemata, 135 (München 2009) 64.

Terracottamaske vom Typ des Pornoboskos; Kunsthandel, Herkunft aus Privatsammlung Italien.
Πορνοβοσκός, Der Hurenwirt

Gleichnamige Komödien stammen von Öffnet internen Link im aktuellen FensterPosidippos und Öffnet internen Link im aktuellen FensterAnaxilas.

Athenaios III (108D).

Athenaios IX (371E-F)

Lit.: Öffnet externen Link in neuem FensterKock, CAF II 194-195 fr. 88-89; PCG 241 fr. 87-88.

Προκρίς, Prokris

Lit.: PCG 242f. fr. 89-91.

Προσουσία Κύκνος, Die Ankunft oder Kyknos

Lit.: PCG 243 fr. 92.

Σκυτεύς, Der Schuster

Lit.:  PCG 246 fr. 96.

"Die trunkene Alte"; Rom, Musei Capitolini. Die Plastik zeigt vermutlich eine ausrangierte Hetäre mit allen Verfallszeichen des Alters (Bild: wikimedia).
Στεϕανοπώλιδες, Die Kranzverkäuferinnen

Athenaios XIII 6 (557F):

„Unsere verheirateteten Frauen sind aber nicht so, wie es Eubulos in den Kranzverkäuferinnen schildert:

'Bei Zeus, sie sind nicht dick mit Bleifarbe beschichtet, nicht
wie ihr, das Kinn mit Maulbeerpaste eingeschmiert.
Und wenn ihr ausgeht in der Sommerzeit,
dann fließen von den Augen her zwei Wasserströme schwarz,
und von den Wangen tropft der Schweiß
dann auf den Hals und zeichnet eine rote Spur,
die Haare werden ins Gesicht geweht und sind
ganz grau, mit Bleiweiß untermischt'.” (Übers. C. Friedrich)

Athenaios XV (679D-E).

Pollux X 120.

Athenaios IX (384C).

Athenaios XV (690E).

Athenaios XV (679B).

Ausgaben und Lit.: Öffnet externen Link in neuem FensterKock, CAF II 198-200 fr. 98-105. Zur Darstellung der "Trunkenen Alten": P. Zanker, Die trunkene Alte. Das Lachen der Verhöhnten (Frankfurt 1989) 38.

Σϕιγγοκαρίων, Sphinx-Karion

Komödie mit wechselnden Identitäten, hier zwischen der Rätsel gebenden Sphinx und Karion.

Athenaios III (80A).

Athenaios X (449E).

Athenaios XII 78 (553A).

Lit.: Öffnet externen Link in neuem FensterK. Ohlert, Räsel und Rätselspiele der alten Griechen (Berlin 1912) 162 PCG 251-254 fr. 105-107.

Τιτϑαί, Die Amme

Lit.: PCG 255 fr. 109.

Τιτνες, Die Titanen

Lit.: PCG 254f. fr. 108.

Φοίνιξ, Phönix

Lit.: PCG 257 fr. 113.

Χάριτες, Die Chariten

Eine Komödie gleichen Titels ist von Öffnet internen Link im aktuellen FensterAnaxilas bekannt.

Lit.: PCG 257f. fr. 114.

Χρυσιλλα, Chrysilla

Das einzige bei Athenaios XIII 8 (Öffnet externen Link in neuem Fenster559B) bewahrte Fragment dieser Komödie ist Teil einer Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlängeren Klage des Leonides über die Nachteile der Ehe gegenüber den Verhältnissen mit Hetären:

„Eubulos in der Chrysilla:

'Mag doch ein beschränkter Kerl
in Schmach zugrundegehen, der zum zweiten Male eine Frau
geheiratet! Denn den, der es als Erster tut, verdamm' ich nicht:
Der kannte ja - so meine ich - das Übel nicht,
Doch jener hat erfahren, was die Frau für eine Plage ist.'

Im weiteren Verlauf sagt er:

'Mein hochverehrter Zeus: soll ich denn schlecht
von Frauen sprechen? Nein, beim Zeus, es treffe mich der Schlag;
sie sind das beste aller Güter. Doch wenn Öffnet internen Link im aktuellen FensterMedeia
ein schlechtes Weib war, so ist Penelope doch ein prächtiges
Geschöpf, und jemand wird behaupten, Klytaimnestra sei verrucht:
Ich setze die bewährte Alkestis dagegen. Und vielleicht
wird einer Phädra schmähen; doch beim Zeus,
da war noch eine tüchtige, ja, wer? O weh, ich armer Wicht,
die guten Frauen sind mir schnell entschwunden, doch,
von bösen kann  ich eine ganze Latte noch benennen.'" (Übers. C. Friedrich)

Lit.: PCG 258-259 fr. 115; U. Auhagen, Die Hetäre in der griechischen und römischen Komödie, Zetemata, 135 (München 2009) 64.

Ψάλτρια, Die Harfenspielerin

Lit.:  PCG 259 fr. 116.