Leonidaia:

Fest zu Ehren des spartanischen Königs Öffnet externen Link in neuem FensterLeonidas.

Literatur: A. M. Woodward, Sparta. The Inscriptions, Annual of the British School at Athens 26, 1923-1925, 219; A. Spawforth, A severan statue-group and an Olympic festival at Sparta, Annual of the British School at Athens 81, 1986, 332.

Quellen:

Pausanias III 14,1:

„Vom Markt aus gegen Westen ist der Kenotaph des Brasidas, des Sohnes des Tellis, gebaut. Nicht weit von dem Grab entfernt liegt das sehenswerte Theater aus Marmor. Gegenüber dem Theater steht das Grabmal des Pausanias, des Führers bei Plataeae, und das andere des Leonidas, und jedes Jahr halten sie Reden auf sie und veranstalten einen Wettkampf, an dem nur Spartiaten teilnehmen dürfen. Die Gebeine des Leonidas liegen hier, seit sie Pausanias vierzig Jahre nachher von den Thermopylen holte; es steht da auch eine Tafel, die die Namen derer mit ihren Vatersnamen enthält, die an den Thermopylen gegen die Perser kämpften.“

Karneia:

Fest zu Ehren des Apollon Karneios.

Literatur: S. Wide, Lakonische Kulte (Leipzig 1893) 73-85; M. P. Nilsson, Griechische Feste von religiöser Bedeutung (Leipzig 1906) 118-129; I. Ringwood Arnold, Agonistic features of Local Greek Festivals chiefly from Inscriptional Evidence (Dissertation Columbia 1927) 82-84; F. Bölte, Zu lakonischen Festen, Rheinisches Museum 78, 1929, 141-143.; W. Otto, Apollon, Paideuma 7, 1959-1960, 19-34; M. Clauss, Sparta (München 1983) 172 f.; D. H. J. Larmour, Stage and Stadium. Drama and Athletics in Ancient Greece, Nikephoros Beihefte 4 (Hildesheim 1999) 179.

Quellen:

Athenaios XIV 37 (635e):

„Aber Pektis und Magadis sind ein und dasselbe, wie Aristoxenos und Menaichmos aus Sikyon (in dem Werk 'Über Künstler') feststellen. Dieser meint, daß Sappho, die älter als Anakreon ist, die Pektis als erste benutzt hat. Aber auch Terpandros ist älter als Anakreon, wie aus folgendem hervorgeht: Als erster von allen trägt Terpandros an den Karneien den Sieg davon, wie Hellanikos in den 'Siegern an den Karneien' berichtet, die sowohl in Versen als auch in Prosa vorliegen. Die Einrichtung der Karneien fand in der sechsundzwanzigsten Olympiade statt, wie Sosibios in seinem Werk 'Über den Ablauf der Zeiten' angibt. Hieronymos aber bemerkt in dem Buch 'Über Kithara-Sänger', welches das fünfte in dem Werk 'Über Dichter' ist, daß Terpandros zur Zeit des Gesetzgebers Lykurgos gelebt hat, der - wie von allen einhellig überliefert wird - mit lphitos aus Elis die erste gezählte Veranstaltung der Olympischen Spiele organisiert hat. Euphorion sagt in seinem Werk 'Über die Isthmischen Spiele', daß die Musikinstrumente mit vielen Saiten sich nur dem Namen nach unterscheiden, ihr Gebrauch jedoch sehr weit zurückreicht.“

Pausanias III 13,4-5.

Hyakinthien:

Die Hyakinthien waren ein Fest zu Ehren des Hyakinthos, einem jugendlichen Liebling des Apollon, den dieser versehentlich mit einem Diskuswurf getötet hatte. Zentraler Bestandteil der Feiern war eine Prozession zum Öffnet externen Link in neuem FensterAmyklaion bei Sparta. Diese zog auch durch das Theater der Stadt, wo die bezeugten Agone stattgefunden haben werden.

Literatur: RE 9 (Stuttgart 1916) 1 s. v. Hyakinthia (Stengel); RE 3A (Stuttgart 1929) 1518-1520 s. Sparta, Kulte (L. Ziehen); M. J. Mellink, Hyakinthos (1943); M. P. Nilsson, Griechische Feste von religiöser Bedeutung (Leipzig 1906) 129 ff.; M. P. Nilsson, Geschichte der griechischen Religion, Handbuch der Altertumswissenschaften V 2, 1 (München 1941) 315-317. 531; A. Hupfloher, Kulte im kaiserzeitlichen Sparta. Eine Rekonstruktion anhand der Priesterämter (Berlin 2000) 65 ff.

Quellen:

Athenaios IV 17 (139e):

„Polykrates berichtet in seiner Geschichte Spartas, daß die Spartaner das Opferfest der Hyakinthien drei Tage lang feiern und sich wegen der Trauer um Hyakinthos, die damit verbunden wird, weder zu den Mahlzeiten mit Kränzen schmücken noch Weizenbrot auf den Tisch bringen noch andere Backwaren und das, was damit einhergeht, verabreichen, auch den Paian auf den Gott nicht singen und auch nichts anderes dieser Art, was bei den anderen Opferfesten üblich ist. Vielmehr halten sie ihre Mahlzeiten in strenger Zucht und gehen dann weg. Ab er in der Mitte der drei Tage werden Vorführungen verschiedenster Art mit einer bemerkenswert großen Anzahl von Besuchern, die zusammenströmen, veranstaltet. Kinder spielen in hochgegürten Kitteln die Kithara, singen zur Aulos und schlagen zugleich mit dem Plektron alle Saiten in anapaestischem Rhythmus und besingen in einer hohen Tonlage den Gott. Andere wiederum ziehen auf geschmückten Pferden durch das Theater. Massenchöre von Jugendlichen treten ein und singen einige ihrer Volklieder, Tänzer mischen sich unter sie und bewegen sich in den alten überlieferten Tanzfiguren zur Aulos und zum Gesang. Von den jungen Mädchen fahren die einen auf prächtig geschmückten Korbwagen, die anderen nehmen als Begleiter an den Wettkämpfen der Wagengespanne teil. Die ganze Stadt ist erfaßt von den bewegten Treiben und der Freude an den Vorführungen. Sie bringen diesen ganzen Tag lang Opfertiere dar und die Bürger bewirten alle Bekannten und ihre eigenen Sklaven. Keiner verläßt die Opferfeier, vielmehr passiert es, daß die Stadt für die festliche Veranstaltung völlig verlassen wird.
Auch Aristophanes oder Philyllios erwähnt die kópis in den Städten sowie Epilykos im „Koraliskos“, in dem er folgendes sagt: Zur kópis will ich nun gehen, hin nach Amyklai in Apollons Heiligtum, wo es in Fülle Gersten und auch Weizenbrote gibt und eine wunderbare Soße.“

Athenaios XV 22 (678b-c):

„Thyreatikoi: Diese Bezeichnung haben manche Kränze bei den Spartanern, wie Sosibios in seinem Werk 'Über Opfer' berichtet. Er sagt, daß sie jetzt 'psilinoi' genannt werden; sie bestehen aus Palmenzweigen und werden als eine Erinnerung an den Sieg, der bei Thyrea errungen wurde, von den Leitern der Tanzchöre getragen, die an diesem Fest auftreten, wenn sie die 'Nackte-Jungen-Tänze' aufführen. Es sind drei Chöre: Der eine vorn von Knaben, der zweite zur Rechten von alten Männern und der dritte zur Linken von jugendlichen gebildet, die nackt tanzen und Lieder von Thaletas und Alkman und die Paiane des Spartaners Dionysodotos singen.“

Philostratos, vita sophistarum II 12.

CIG 1440 mit Erwähnung eines nicht näher beschrieben Agons der Hyakinthien, ebenso B. I.Leonardos, Εφεμερις 1892, 19 Nr. 1.

 

Gymnopädien:

Fest für Apollon Pytheas.

Literatur: M. P. Nilsson, Griechische Feste von religiöser Bedeutung (Leipzig 1906) 140-142; I. Ringwood Arnold, Agonistic features of Local Greek Festivals chiefly from Inscriptional Evidence (Dissertation Columbia 1927) 82-84; F. Bölte, Zu lakonischen Festen, Rheinisches Museum 78, 1929, 123-130; B. D. Merritt, The Spartan Gymnopaidia, Classical Philology 26, 1931, 70-84; H. T. Wade-Géry, A Note on the Origin of the Spartan Gymnopaidiai, Classical Quarterly 43, 1949, 79-81; M. Pettersson, The Cults of Apollo at Sparta, the Hyakinthia, the Gymnopaidia and the Karneia (1992); D. H. J. Larmour, Stage and Stadium. Drama and Athletics in Ancient Greece, Nikephoros Beihefte 4 (Hildesheim 1999) 181; I. Nielsen, Cultic Theatres and Ritual Drama Arhus Studies in Mediterranean Antiquity 4 (Aarhus 2002) 91.

Quellen:

Herodot VI 67:

„Das ist die Geschichte von der Absetzung des Demaratos. Der aber floh aus Sparta zu den Medern, weil er nun folgende neue Schmach erlitten hatte: Nach seiner Absetzung bekleidete Demaratos ein Amt, in das er gewählt worden war. Es fanden gerade die Gymnopaidien statt. Als Demaratos unter den Zuschauern weilte, schickte Leotychidas, der jetzt an seiner Statt König war, einen Diener zu Demaratos und ließ ihn zum Spott und Hohn fragen, wie es ihm als Beamter nach seinem Königtum gehe. Der ärgerte sich über die Frage und antwortete, er besitze jedenfalls in beiden Ämtern Erfahrung, Leotychidas aber nicht. Diese Frage jedoch sei für die Lakedaimonier ein Anfang zu unzähligem Glück oder Unglück. Nach diesen Worten verhüllte er sein Haupt und verließ das Theater. Zu Hause traf er sofort Vorbereitungen für ein Opfer und brachte Zeus einen Stier dar. Nach dem Opfer aber rief er nach seiner Mutter.“

Pausanias III 11,7:

„Eine dritte Abzweigung vom geraden Weg nach rechts führt nach Karyai und zu dem Heiligtum der Artemis. Denn der Ort Karyai gehört Artemis und den Nymphen und es steht dort im Freien eine Statue der karyatischen Artemis. Hier stellen die lakedämonischen Mädchen jährlich Chöre, und ihr Tanz ist ein einheimischer.“

Über Gymnopaidien wie auch weitere Tänze: Athenaios XIV 28-30 (630d-631b):

„Es gibt übrigens drei Tanzweisen in der Bühnendichtung: die der Tragödie, die der Komödie und die des Satyr-Spiels. In gleicher Weise gibt es auch drei Arten der lyrischen Dichtung: 'pyrrhichê (kriegerisch), 'gymnopaidiké ('für nackte Jungen') und 'hyporchêmatiké' ('mit Gesang verbundener Tanz'). Die 'pyrrhiche' ähnelt der 'satyriké'; denn beide haben eine schnelle Bewegung. Die 'pyrrhiche' ist allerdings - so der Eindruck - kriegerisch; denn die Knaben tanzen sie in Waffen. Im Krieg ist Schnelligkeit nötig zur Verfolgung und dafür, daß man als Unterlegener flieht und nicht dableibt und sich davor scheut, schlecht zu sein'.
Die 'gymnopaidiké' ist der Tanzweise der Tragödie ähnlich, die 'emméleia' heißt. In beiden nimmt man eine gewisse Schwere und Feierlichkeit wahr. Die 'hyporchêmatiké’ ist mit der Tanzweise der Komödie verwandt, die 'kórdax' heißt. Beide sind spielerisch-unterhaltsam. (29) Öffnet externen Link in neuem FensterAristoxenos sagt, daß die 'Öffnet internen Link im aktuellen Fensterpyrrhiché' ihre Bezeichnung von einem Pyrrhichos bekommen hat, einem Spartaner der Herkunft nach. Pyrrhichos ist bis auf den heutigen Tag ein spartanischer Personenname. Da die Tanzweise kriegerisch ist, erweist sie sich als Erfindung der Spartaner. Die Spartaner sind ja ein kriegerischer Stamm, deren Söhne die Marschlieder lernen, die auch 'enhóplia' ('Waffengesänge') genannt werden. Die Spartaner selbst sagen in den Kriegen die Gedichte des Tyrtalos auswendig auf und marschieren im Takt. Philochoros berichtet, daß die Spartaner, nachdem sie die Messenier unter Anleitung des Tyrtaios bezwungen hatten, auf ihren Feldzügen den Brauch aufnahmen, einzeln die Lieder des Tyrtaios zu singen, wenn sie ihre Mahlzeiten eingenommen und den Paian gesungen hatten. Der Oberfeldherr war dabei der Schiedsrichter und belohnte den Sieger mit einer Fleischzuteilung. Die 'Öffnet internen Link im aktuellen Fensterpyrrhiché' ist bei den übrigen Griechen nicht mehr in Gebrauch. Als sie aufgegeben worden war, geschah es, daß auch die Kriege beigelegt wurden. Nur bei den Spartanern gibt sie es noch als Vorübung für den Kriegsfall. Alle Einwohner in Sparta lernen von der Vollendung des fünften Lebensjahres an, die 'pyrrhiché' zu tanzen. Die 'pyrrhiché' unserer Tage scheint einen dionysischen Charakter zu haben; sie findet mehr Beachtung als die alte; denn die Tänzer haben 'thyrsoi' anstelle von Speeren, werfen sich einander Fenchelzweige zu, tragen Fackeln und tanzen die Geschichte des Dionysos und die der Inder, ferner auch die des Pentheus. Der 'Öffnet internen Link im aktuellen Fensterpyrrhiché' sind die schönsten Melodien und die scharfen Rhythmen zugeordnet. (30) Die 'gymnopaidiké' gleicht der sogenannten 'anapálê' bei den Alten; denn alle Jungen tanzen nackt, wobei sie rhythmische Bewegungen und Handgriffe ausführen, die das Ringen ('anápalon') andeuten, so daß sie gewisse Szenen aus der Ringschule und vom Pankration zur Darstellung bringen. Dabei bewegen sie die Füße im Takt. Ableitungen davon sind 'óschophorikoi' und die 'bakchikoi'; daher wird auch diese Tanzweise mit Dionysos in Zusammenhang gebracht. Aristoxenos berichtet, daß die Alten sich zuerst in der 'gymnopaidiké’ übten, und bevor sie im Theater auftraten, sich der 'pyrrhiché' widmeten. Die 'pyrrhiché' heißt übrigens auch 'cheironomia'. Die 'hyporchêmatiké' wiederum ist diejenige, in welcher der Chor während seines Gesanges tanzt. Zum Beispiel sagt Bakchylides:
'Eine Sache nicht zum Sitzen und auch nicht zum Springen.'
Und Pindaros meint:
'Eine Truppe lakonischer Mädchen.'
Diese Weise tanzen bei Pindaros die Lakoner, und es gibt eine 'hyporchêmatiké für Männer und Frauen ... die besten der Lieder sind diejenigen, die auch getanzt werden. Es sind dies 'prosôdiakoi', 'apostolikoi (diese nennt man auch 'parthénioi') und derartige. Denn die einen der Preislieder wurden getanzt, die anderen wurden nicht getanzt ... oder die für Aphrodite und Dionysos und manchmal den Paian und manchmal nicht. Es gibt aber sowohl bei den Griechen wie auch bei den Nichtgriechen Tänze, die mit Ernst ausgeführt werden, wie auch weniger anspruchsvolle. Der 'kórdax' ist bei den Griechen unanständig, die 'emméleia' ernster Art wie auch die 'kidaris' bei den Arkadern, in Sikyon der 'alêtér'. So gibt es auch auf Ithaka die Bezeichnung 'alêtér', wie Aristoxenos im ersten Buch der 'Vergleiche' bemerkt. Soviel habe ich im Augenblick zum Thema Tanz vorgetragen."
 
Lit.: Libanios, or. LXIV 29. F. Weege, Der Tanz in der Antike (Halle 1926); F. Brommer, Antike Tänze, AA 1989, 483-494; M. Lesky, Untersuchungen zur Ikonographie und Bedeutung antiker Waffentänze, Quellen und Forschungen zur antiken Welt, 35 (München 2000).
Zu den römischen Waffentänzen: F. Bernstein, Ludi publici, Historia Einzelschriften 119 (Stuttgart 1998) 259.

Plutarch, Agesilaos 29:

„Denn Sparta feierte damals gerade ein Fest und war voll von Fremden – es waren die Gymnopaidien – und die Chöre wetteiferten miteinander im Theater, da kamen von Leuktra die Boten, die die Katastrophe meldeten. Doch die Ephoren, obschon klar war, dass die Sache Spartas verloren war und dass sie ihre führende Stellung eingebüßt hatten, ließen weder einen Chor abtreten noch etwas an dem festlichen Zuschnitt in der Stadt ändern, sondern sie schickten nur die Namen der Gefallenen den Angehörigen ins Haus und führten selbst die Festfeier und den Agon der Chöre weiter.“

Xenophon, Hellenika VI 4,16:

„Nach diesen Ereignissen traf der Bote, der die Nachricht von dem Unglück nach Lakedaimon zu bringen hatte, am letzten Tag des Festes der Gymnopaidien ein, als sich der Männerchor gerade schon im Theater befand. … Dennoch ließen sie den Chor nicht abziehen, sondern den Wettkampf zu Ende führen.“

Lukian, Anarchasis 38:

„(Solon): … Wenn du einmal nach Lakedaimon kommst, so hüte dich ja, zu lachen und ihre Anstrengungen für zwecklos zu halten, wenn sie im Theater übereinander herfallen und um einen Ball kämpfen oder wenn sie an einem von Wasser umgebenen Orte sich in Schlachtordnung stellen und einnander bekriegen …“

Parparonia:

Spiele zum Andenken an die Gefallenen einer Schlacht zwischen Argivern und Spartanern in der Thyreatis an einem Ort namens Parparos. Weil die Örtlichkeit 370/69 v. Chr. endgültig an Argos fiel, konnten die Spartaner die Feiern nicht mehr dort abhalten, sondern mußten sie nach Sparta verlegen.
Literatur:
F. Bölte, Zu lakonischen Festen, Rheinisches Museum 78, 1929, 130-132.
N. Robertson, Festivals and Legends.
The Formation of Greek Cities in the Light of Public Ritual, Phönix Supplement 31 (Toronto 1992) 179-207.
D. H. J. Larmour, Stage and Stadium. Drama and Athletics in Ancient Greece, Nikephoros Beihefte 4 (Hildesheim 1999) 184.

Quellen:
Herodot I 82 ?????

Pausanias II 38,5 ???

Hesychius s. v.
Parparoj: „Parparos, bei welchem es einen Agon gab und Chortänze.“

Erwähnung gymnischer und hippischer Agone in der Damonon-Inschrift, IG V 1,213.

Pythaia:

Quellen:

IG V 659.

Siegerinschrift eines Athleten in Athen, B.J. Merritt, Excavations in the Athenian Agora. Greek Inscriptions, Hesperia 15, 1946, 222-225 Nr. 51.

Eurykleia:

Literatur:
A. M. Woodward, Sparta.
The Inscriptions, Annual of the British School at Athens 26, 1923-1925, 219.
A. Spawforth, A severan statue-group and an Olympic festival at Sparta, BSA 81, 1986, 328.
330.

Quellen:
Bronzetafel einer Siegerpreisliste aus dem Theater, unsicher, auf welchen Agon zu beziehen, A. M. Woodward, Sparta.
The Inscriptions, Annual of the British School at Athens 26, 1923-1925, 213-219 Nr. 12.

Urania:

Literatur allgemein:
A. M. Woodward, Sparta.
The Inscriptions, Annual of the British School at Athens 26, 1923-1925, 219.
A. Spawforth, A severan statue-group and an Olympic festival at Sparta, BSA 81, 1986, 332.
A. Hupfloher, Kulte im kaiserzeitlichen Sparta. Eine Rekonstruktioin anhand der Priesterämter (Berlin 2000) 162 ff.


Quellen:
Erwähnt in der Ehreninschrift des M. Ulpius Heliodoros in Argos, IG IV 591.

Dekret von Gortyn in Delphi zugunsten des Tib. Sca… Sosimos, CIG 1719.

Olympia Comodeia:

Eine Siegerinschrift aus Delphi vom Periodoniken M. Aurelius Ptolemaios nennt diese olympischen Spiele mit dem Epitheton des Kaisers Commodus in Sparta. Da es sich um einen Dichter handelt, umfaßte die Veranstaltung sicherlich auch Agone im Theater und ist ein weiteres Beispiel dafür, daß die andernorts nach den berühmten panhellenischen Festen benannten Spiele römischer Zeit ein von ihrem Vorbild abweichendes Programm aufweisen konnten, ist ein entsprechender Agon in Olympia doch nicht bekannt, wenn nicht sogar auszuschließen.

Quelle:
FdD III 1 Nr. 89:


Μ. Αὐρή[λι]ος Πτολεμαῖος Ἀργεῖος καὶ Ἀθηναῖος
ποιητὴς περιοδονείκης γʹ πρῶτος καὶ μόνος
τῶν ἀπαἰῶνος νεικήσας Πύθια γʹ, Νέμεια εʹ, Ἴσθμια δʹ,
Καπιτώλια, Εὐσέβεια ἐν Ποτιόλοις, Σεβαστὰ ἐν Νεα-
πόλει δʹ κατὰ τὸ ἑξῆς, Ἄκτια πρῶτος, τὴν ἱερὰν τῆς
Ἥρας ἀσπίδα γʹ, Ἁδριάνια ἐν Ἀθήναις, Ὀλύμπεια Ἀσκλήπεια
Κομόδεια ἐν Περγάμῳ πρῶτος, Ὀλύμπια Κομό-
δεια ἐν Λακεδαίμονι πρῶτος καὶ ταλαντιαίους πολλοὺς
               
ἐν τῇ Ἀσίᾳ καὶ τῇ Ἑλλάδι.



Literatur:
A. Spawforth, A severan statue-group and an Olympic festival at Sparta, BSA 81, 1986, 327 f.; A. J. S. Spawforth, Agonistic festivals in Roman Greece, in: S. Walker – A. Cameron (Hrsg.), The Greek renaissance in the Roman Empire (London 1989) 194; P. Cartledge – A. Spawforth, Hellenistic and Roman Sparta (London – New York 1989) 187; A. Hupfloher, Kulte im kaiserzeitlichen Sparta. Eine Rekonstruktioin anhand der Priesterämter (Berlin 2000) 161.