Maße

Dm orchestra 20 m

Beschreibung

Das römische Theater oder Odeion ist nur teilweise ausgegraben. Es besteht aus Gußmauerwerk und weist 10 Radialkammern als Fundement der Cavea auf.

Literatur

M. Siganidou, Deltion 34, 1979 Chronika 306 Abb. 1-2 Taf. 131 c-d.

P. Ciancio Rossetto – G. Pisani Sartorio (Hrsg.), Teatri greci e romani alle origini del linguaggio rappresentato, II (Rom 1994) 318.

F. Sear, Roman Theatres. An Architectural Study. Oxford Monographs in Classical Archaeology (Oxford 2006) 416.

Veranstaltungen

Alexander-Spiele:

Anonyme Sieger-Inschrift aus Perinth, IGRR I Nr. 802.

Aktische Spiele:

Quellen:
Ehreninschrift für den Priester Q. Popilius Python, SEG XVII Nr. 315:
„Der Oberpriester der Kaiser auf Lebenszeit und Agonothet des Koinon der Makedonen Q(uintus) Popillius Python reiste für seine Heimatstadt Beroia als Gesandter zum vergöttlichten Nerva, damit sie allein die Neokorie der Kaiser habe und den Vorrang als Metropole, und erreichte dies auch glücklich. In der Zeit seiner Oberpriesterschaft bezahlte er die Kopfsteuer für die Provinz und ließ Straßen auf seine Kosten reparieren, und er ließ Theaterspiele und gymnische Spiele ausrufen und veranstalten, die denen in Aktium glichen und die als Siegespreis ein Talent hatten. Er ließ Kämpfe aller Art einheimischer und fremder Tiere und Gladiatorenkämpfe veranstalten und Getreide unter Marktpreisen verkaufen und den Preis in Notzeiten senken. Er bewirtete durch Geschenkverteilungen an jedermann die ganze Zeit seiner Oberpriesterschaft hindurch die Provinz bei jeder Versammlung. Er zeigte sich nützlich für alle Gymnasiarchien in der Öffentlichkeit zu jeder Zeit und privat als freundlicher Bürger. Die Phyle Peukasteke ehrt ihn (durch diese Statue) als ihren Wohltäter. Die Ausführung überwachte Dioskurides, der Sohn des Alexander.“

Literatur:
E. M. Smallwood, Documents illustrating the Principates of Nerva, Trajan and Hadrian (Cambridge 1966) Nr. 488.
H. Freis, Historische Inschriften zur römischen Kaiserzeit von Augustus bis Konstantin. Texte zur Forschung 49 (Darmstadt 1984) 170 Nr. 91.