Testimonia

Aischines 1,98.

Athenaios II (55c):

„A: Ein Ungewitter mag
mit allem Teufelszeug auf ihn niederstürzen, der Lupinen aß
und dann im Vorraum deren Schalen hinterlassen hat
und nicht erstickt ist, als er sie verzehrte. Und vor allem ...
B: Ich weiß, dass sie auf keinen Fall der Tragiker Kleainetos
gegessen hat; denn der hat ja noch nie davon
was weggeworfen .... kein Spelzchen einer Hülsenfrucht.
So anständig ist dieser Mensch.” (Übers. C. Friedrich)

Durch Pollux VI 45 ist das Zitat einem unbekannten Stück des Öffnet internen Link im aktuellen FensterAlexis zuweisbar.

Lit.: Kock CAF fr. 266; Kassel - Austin, PCG II 172 fr. 268; W.G. Arnott, Alexis: the fragments (Cambridge 1996) 750-754.

Ausgaben und Literatur

B. Snell (Hrsg.), Tragicorum Graecorum fragmenta, 1 (Göttingen 1971) 250-251 84 Cleaenetus T1-4.

Werke

Ὑψιπύλη, Hypsipyle

Tragödien des gleichen Titels sind von Öffnet internen Link im aktuellen FensterAischylos und  Öffnet internen Link im aktuellen FensterEuripides bekannt. Bei den Lenäen im Jahre 363 v.Chr. belegte Kleainetos mit diesem Stück den dritten Platz. In der römischen Öffnet internen Link im aktuellen FensterPantomime gehörte der Stoff um Öffnet internen Link im aktuellen FensterHypsipyle und Öffnet internen Link im aktuellen FensterArchemoros zum Standardrepertoire.

Öffnet internen Link im aktuellen FensterSEG XXVI 203.

Lit. und Ausgaben: J. McK. Camp II., Greek inscriptions. Tragedies presented at the Lenaia of 364/3 b.C., Hesperia 40, 1971, 302-307 (Öffnet externen Link in neuem FensterJSTOR); B. Snell (Hrsg.), Tragicorum Graecorum fragmenta, 1 (Göttingen 1971) 251.