Inschriften

CIA II 164,33

IG II/III2 1035,44 (Öffnet externen Link in neuem FensterPHI)


IG II/III2 1076

IG II/III2 1214, 19-25. 28 (Öffnet externen Link in neuem FensterPHI)

Quellen

Thukydides VIII 93:

„Tags darauf versammelt sich die 400 trotz all ihrer Verwirrung im Rathaus, wohingegen die Gepanzerten im Piräus ihren Gefangenen Alexikles freiließen und sich nach Zerstörung der Werke ins Dionysostheater bei Munichia begaben, die Waffen ablegten und Rat hielten … Sie einigten sich also, daß am festgesetzten Tag im Dionysostheater eine Volksversammlung zur Versöhnung stattfinde.“

Lysias XIII 32.

Xenophon, Hellenika II 4,33:

„Sie töteten dabei fast 30 Mann der Leichtbewaffneten und verfolgten den Rest bis zum Theater des Piräus. Dort befanden sich gerade sämtliche Peltasten und die Hopliten der Piräus-Partei, die sich eben bewaffneten.“

Aelian, var. hist. II 13:

„Aber Sokrates ging nicht oft ins Theater, nur wenn der Tragödiendichter Öffnet internen Link im aktuellen FensterEuripides mit neuen Tragödien am Wettbewerb teilnahm, dann wäre er gegangen. Und wenn Euripides an einem Wettbewerb im Piräus teilgenommen hätte, auch dann wäre dorthin hinabgegangen: Er liebte nämlich diesen Mann wegen seiner Weisheit und dichterischen Tugend.“

Beschreibung

Das ältere der beiden Theater in Piräus wurde 1880 in Teilen ausgegraben. Es ersetzte einen aus Holz errichteten Bau. Die orchestra wurde aus dem Fels gearbeitet, von der ersten Reihe der cavea wurden noch marmorne Sitze gesehen.

Literatur

Ch. Dragatsis, Parnassos 4, 1880, 577 f.

Öffnet externen Link in neuem FensterD. Philios, Praktika 1881, 57-61.  Öffnet externen Link in neuem FensterTaf. 1.

P.E. Arias, Il teatro greco fuori di Atene (Florenz 1934) 18 f.

C. Anti, Teatri greci arcaici (Padua 1947) 136-138.

A.W. Pickard-Cambridge, The Dramatic Festivals of Athens (Oxford 1968; ND 1999) 45 f. Anm. 8.

R.E. Wycherley, The Stones of Athens (1978) 263 f.

J. Travlos, Bildlexikon zur Topographie des antiken Attika (Tübingen 1989) 342.

K.-V.von Eickstedt, Beiträge zur Topographie des antiken Piräus (1991) 167f. Nr. III 1. 61.

P. Ciancio Rossetto – G. Pisani Sartorio (Hrsg.), Teatri greci e romani alle origini del linguaggio rappresentato, II (Rom 1994) 276 Abb.

W. Höpfner – E.-L. Schwandner, Haus und Stadt im klassischen Griechenland. Wohnen in der klassischen Polis 1 (München 1994) Abb. 14 nach S. 22.

H.R. Goette, Griechische Theaterbauten der Klassik – Forschungsstand und Fragestellungen, in: E. Pöhlmann, Studien zur Bühnendichtung und zum Theaterbau der Antike. Studien zur klassischen Philologie 93 (Frankfurt 1995) 18.

R.G. Chase, Ancient Hellenistic and Roman Amphitheatres, Stadiums, and Theatres – the way they look now (Portsmouth, New Hamphshire 2002) 589 Abb.

F. Sear, Roman Theatres. An Architectural Study. Oxford Monographs in Classical Archaeology (Oxford 2006) 404.

Veranstaltungen

Dionysien:

Verschiedene Inschriften belegen die Abhaltung der sog. Ländlichen Dionysien.

Quellen:

IG II2 1496 (334-330 v. Chr.) (Öffnet externen Link in neuem FensterPHI):

Lit.: CIA II 741; A. Boeckh, Die Staatshaushaltung der Athener (1886; ND Cambridge 2010) 107 ff.; A. Mommsen, Feste der Stadt Athen im Altertum geordnet nach attischem Kalender (Leipzig 1898) 48.

IG II 2 456,33 (307-306 v. Chr.) (Öffnet externen Link in neuem FensterPHI):

IG II 2 1672, 106 (329/328 v. Chr.) (Öffnet externen Link in neuem FensterPHI):

IG II 2 1214 (Öffnet externen Link in neuem FensterPHI).

Gesetz des Euegoros, Demosthenes, Meidias 10:

„Euegoros sagt, daß es bei der Prozession für Dionysos im Piräus und den Tragödien sowie den Komödien, ferner bei der Öffnet internen Link im aktuellen FensterProzession für (Dionysos) Lenaios und den Tragödien sowie den Komödien, ferner an der Prozession der Öffnet internen Link im aktuellen Fensterstädtischen Dionysien und den Kindern und dem Festmahl und den Komödien und den Tragödien, außerdem bei der Prozession und dem Wettbewerb der Thargelien nicht erlaubt sei, an diesen Tagen das Eigentum eines Schuldners zu verpfänden oder zu konfiszieren, auch nicht, wenn er säumig ist.“

Aristoteles, Staat LIV 8.

Poseidonia, Fest für Poseidon:
Plutarch, Leben der 10 Redner (moralia 842a), Lykurg:

„Außerdem (erließ er ein Gesetz), daß ein Agon des Poseidon im Piräus abzuhalten sei mit dithyrambischen Chören, und daß dem Sieger nicht weniger als 10 Minen gegeben werden müßten, den zweiten 8 (Minen), 6 den dritten, die dazu entschieden wuden.“

Literatur: J. K. Davies, Demosthenes on Liturgies: a note, Journal of Hellenic Studies 87, 1967, 39.