Ameipsias war Zeitgenosse des Aristophanes und ebenfalls ein Komödiendichter im Athen des späten 5. Jhs. v.Chr. - auch wenn Aristophanes seinen Konkurrenten als derbe bezeichnete. Bei den Großen Dionysien im Jahre Öffnet internen Link im aktuellen Fenster423 gewann er mit seinem Stück «Konnos» den 2. Preis, Öffnet internen Link im aktuellen FensterAristophanes mit den «Wolken» nur den 3. Im Jahre Öffnet internen Link im aktuellen Fenster414 siegte er wiederum bei den Dionysien und Aristophanes hatte sich erneut mit den «Vögeln» mit dem zweiten Rang zufrieden zu geben; drittplatzierter war der Komödiendichter Öffnet internen Link im aktuellen FensterPhrynichos.

Testimonia

Literatur und Ausgaben

Öffnet externen Link in neuem FensterA. Meineke, Fragmenta comicorum Graecorum, II 2 (Berlin 1840) 701-708. 710-711.

Öffnet externen Link in neuem FensterT. Kock, Comicorum Atticorum fragmenta, I (Leipzig 1880) 670-678.

J. Demianczuk, Supplementum comicum (Krakau 1912; ND Hildesheim 1967) 7.

C. Austin, Comicorum Graecorum fragmenta in papyris reperta (Berlin 1973) 1.

R. Kassel - C. Austin, Poetae comici graeci, II. Agathenor - Aristonymos (Berlin 1991) 197-211.

K. Sidewell, Athenaeus, Lucian and Fifth-Century Comedy, in: D. Braund - J. Wilkins (Hrsg.), Athenaeus and His World. Reading Greek literature in the Roman empire (Exeter 2000) 136-152, bes. 142.

B. Zimmermann, Die attische Komödie, in: ders. (Hrsg.), Die Literatur der archaischen und klassischen Zeit, Handbuch der griechischen Literatur der Antike, I, Handbuch der Altertumswissenschaft, Abt. VII (München 2011) 751 f.

Chr. Orth, Alkaios - Apollophanes, Fragmenta Comica 9,1 (Heidelberg 2013)

weblinks:

Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://en.wikipedia.org/wiki/Ameipsias

Werke

Ἀποκοτταβίζοντες, Die Kottabos-Spieler.

Öffnet internen Link im aktuellen FensterAthenaios X (427a)

Ausgaben und Lit.: Zum Kottabos-Spiel: C. Sartoris, Das Kottabos-Spiel der alten Griechen (1893); A. Higgins, Recent Discoveries of the Apparatus used in playing the Game of Kottabos, Archaeologia 51, 1888; G. Körte, Die Volumniergrab bei Perugia: Ein Beitrag zur Chronologie der etruskischen Kunst. Mit einem Exkurs über das Kottabosspiel, Abhandlungen der Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen. Philologisch-Historische Klasse. N.F. 12,1 (Berlin 1909); W. Luppe, Das Kottabos-Spiel mit den Essignäpfchen (Kratinos fr. 124 K./A.), Nikephoros 5, 1992, 37-42; G. Visconti, Il gioco del kottabos oltre i confini del simposio. Un’analisi attraverso la ceramica italiota, tra ceramica attica ed etrusca, Ostraka. Rivista di antichità 22/23 (2013-2014) 235-253.

Κατεσϑίων (dubiosa)

Athenaios VII (306b).

Ausgaben und Lit.:

Κόννος, Konnos.

Konnos hieß der Musiklehrer des Sokrates. Eine gleichnamige Komödie ist von Öffnet internen Link im aktuellen FensterPhrynichos bekannt.

Lit.:

Κωμασταί, Nachtschwärmer.

Im Jahre Öffnet internen Link im aktuellen Fenster414 v.Chr. gewann Ameipsias bei den Öffnet internen Link im aktuellen FensterStädtischen Dionysien mit dieser Komödie den ersten Platz vor Öffnet internen Link im aktuellen FensterAristophanes mit den Öffnet internen Link im aktuellen Fenster'Vögeln' und dem Komödiendichter Öffnet internen Link im aktuellen FensterPhrynichos mit dem Öffnet internen Link im aktuellen Fenster'Einsiedler'.

Ausgaben und Lit.:

Μοιχοί, Ehebrecher.

Ausgaben und Lit.: 

Σαπϕώ, Sappho.

Ausgaben und Lit.: 

Σϕενδόνη, Die Schleuder.

Ausgaben und Lit.: